Ed Gein: The Butcher of Plainfield

Originaltitel: Ed Gein: The Butcher of Plainfield


Inhalt:
Ed Gein ist eigentlich ein unauffälliger Nachbar – trotz seiner Größe und Grobschlächtigkeit. Doch hinter dem ruhigen Auftreten steckt ein umso gefährlicheres Geheimnis. Ed schlachtet in seiner Freizeit nämlich gerne Menschen – vornehmlich Frauen – ab und weidet sie nach dem Häuten auch gerne mal aus…

Meinung:
Das erste große Problem, dass dem Zuschauer ins Auge fällt, ist die krasse Fehlbesetzung von Kane Hodder (Behind the Mask: The Rise of Leslie Vernon, Hatched, 2001 Maniacs) als Hauptdarstellers, der nicht nur angesichts seiner großen und äußerst kräftigen Statur in keiner Weise der von dem eher schmächtigen Ed Gein entspricht, sondern sich zudem durch seine leicht tumbe Spielweise noch alles andere als unauffällig verhält. Doch das ist nicht der einzige Punkt, an dem sich der Film nur grob am Vorbild orientiert, was angesichts des Titels schon sehr ärgerlich ist. Dann hat er noch einen Mittäter, der sinnigerweise von Michael Berryman (The Devil's Rejects, Im Todestal der Wölfe, Hügel der blutigen Augen) gespielt wird. Gewisse Dinge wie das bereits in Texas Chainsaw Massacre verwendete Motiv der Hautmaske finden Verwendung, wirken aber mehr wie Versatzstücke, die lose verbunden wurden. Für einen Slasher ist das Ganze zu unblutig ausgefallen, so dass selbst Gorehounds nicht auf ihre Kosten kommen. Was dem Film den Todesstoß versetzt ist jedoch das nervige Finale mit infantil ausgewalzten Klischees von Liebesbekundungen der Nebendarsteller.

Fazit:
Das hat selbst Gein nicht verdient !!!

© Heiko Henning
13.5.2008


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Letzte Aktualisierung: 23.05.2017, 18:06 Uhr
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