Torrente 2 – Mission Marbella

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Torrente 2 – Mission Marbella
Originaltitel: Torrente 2: MisiĂłn en Marbella Alternativtitel: Torrente 2
Darsteller: Santiago Segura (JosĂ© Luis Torrente), Gabino Diego (Cuco), Tony Leblanc (Mauricio Torrente), JosĂ© Luis Moreno (Spinelli), InĂ©s Sastre (schöne SĂ€ngerin), Arturo Valls (Fabrizio), Juanito Navarro (BĂŒrgermeister von Marbella), Eloi Yebra (Gayolo), Rosanna Walls (Robertson), Carolina Bona (Lolita), Paloma Cela (Casera), JosĂ© Luis LĂłpez VĂĄzquez (Guijarro), Manuel BarragĂĄn (Himself), JosĂ© MarĂ­a Rubio (Saunabesucher #1), JosĂ© Antonio Calvo (Saunabesucher #2), Ignacio Charrabe (Senior in Sauna), Luis Montes (Luisito), Yola Berrocal (LulĂș, maricĂłn), Ángela Castilla (Seniora Kowalski), DamiĂĄn Ramos (Toledo), Luixy Toledo (Paco), Dieguito „El Cigala“ (El Cigala), Juan Miguel FernĂĄndez (Amigo Cigala #1), JosĂ© „El Morito“ (Amigo Cigala #2), ĂĂ±igo GonzĂĄlez (Tirillas 2), JerĂłnimo Cantero (JeromĂ­n), Pablo Carbonell als Pablito Carbonell (Pablo, FBI Agent), Jaime Noguera (Sebas), Rosa ZhidĂĄn (Lio Chi), Julio SanjuĂĄn (Malaguita), Pilar Ortega (Pilingui), Mansueto Manel (Mansuet), Morten RubĂ©n (Esbirro Spinelli #1), Santiago ChĂĄvarri „Aco“ (CĂ©sar), Sergio Francisco (MatĂłn), Miguel Segura (Miguel), Borja Torres (Demetrio), Richy Castellanos (Gorilla), Fernando Torrente (FBI Mann), Fernando SĂĄez (Informant #1), Paco Carvajal (Informant #2), Bill Holden (Botschafter), JosĂ© Luis Sanz (Impresario), Patricia Rivas (SekretĂ€rin vom BĂŒrgermeister), VerĂłnica LujĂĄn (Frau vom BĂŒrgermeister), Manuel TallafĂ© (Mann neben SĂ€nger an Rutsche), Natxo Allende als Torbe (SĂ€nger an Rutsche), Gudi (Jaque Arabe), JosĂ© Ángel Barros (Concejal), Francisco Collado als Paco Collado (Jardinero), Goyito FernĂĄndez als Goyito (ChĂłfer), Moncho Ferrer (Besitzer von Rutsche), Yuliya Bogdanenko (Criada), Juan Dakas (Argentino), Nati ExpĂłsito (Putilla), Sonia Losa (Putilla), MarĂ­a Luisa GutiĂ©rrez (Putilla), Cela Ortega (Putilla), Bosco (Franco), Luis Alberto (Himself), No Sale (Xavier Deltell), Neus Asensi (Amparito), JesĂșs Bonilla (Bonilla, cliente), Andreu Buenafuente (Dominguero), Javier CĂĄmara (Rafi), Esther Cañadas (Anfitriona), Nuria Carbonell (Pili), Manolo Codeso (Falsificador), Antonio de la Torre (Concejal), Jacobo DomĂ­nguez (Lacayo), El Gran Wyoming (Jefe de la policĂ­a), Manel Fuentes (Camarero), Juan Luis Galiardo (Gentleman), Ariadna Gil (MĂ€dchen an Kran), Juan Manuel Gudari (Jeque ĂĄrabe), Chus Lampreave (Reme, Frau von Rafi), Santiago MillĂĄn (Fotograf), JosĂ© Mota (Wache), Carlos MoyĂ  (Carlos MoyĂ , Tennislehrer), Pepe Navarro (CapitĂĄn Callahan, Interpol Agent), MĂĄximo Pradera (Informant), Antonio Resines (Privatdetektiv), Rosa MarĂ­a SardĂ  (Madame), Cristina TĂĄrrega (Francisca, puta), Alexis ValdĂ©s (Novio bella cantante), MĂĄximo Valverde (Interpol Agent)
Produktionsfirma: Amiguetes Entertainment, Lolafilms
Produktion: Juan Dakas, Andrés Vicente Gómez
Regie: Santiago Segura
Drehbuch: Santiago Segura
Musik: Roque Baños, Joaquín Sabina, Santiago Segura
Kamera: Guillermo Granillo
Schnitt: Fidel Collados
Spezialeffekte: Juan RamĂłn Molina
Verleih: e-m-s
ErstauffĂŒhrung: 2001 Anolis Entertainment 2.12.2004 Spanien 2001
94:02 Minuten (+ Zusatzmaterial: Trailer Torrente 1:10; Trailer Torente 2 2:07; Making Of 21:51; Bildergalerie 1 4:34; Bildergalerie 2 5:56), 22 Kapitel
Widescreen 1,79:1 anamorph
Deutsch Dolby Digital 5.1, Spanisch Dolby Digital 5.1; Untertitel: deutsch
LĂ€ndercode: 2 DVD-9 (7,53 GB) FSK 16


Inhalt:
Nachdem er sein Leben in Saus und Braus in Marbella durch Dummheit am Spieltisch verloren hat, beschließt Torrente wieder zu seinem alten Leben zurĂŒckzukehren. Deshalb eröffnet er mit seinem letzten Geld ein eigenes DetektivbĂŒro, um sich seinem Sinn fĂŒr Recht und Ordnung zu widmen. Das hĂ€lt ihn natĂŒrlich nicht davon ab, seine Kunden auszunehmen, oder mal eben einer alten Frau, die „seinen“ Spielautomaten ausgerĂ€umt hat, die Handtasche zu entreißen. Durch seinen schwachsinnigen Assistenten Cuco, der ihm eine Anstecknadel schenkt, die er zuvor von einem unterm Motorrad liegenden Verbrecher entwendet hat, und einem ergaunerten Fall, landet Torrente auf der Spur von ganz bösen Buben – natĂŒrlich ohne etwas davon zu merken. Einer von ihnen ist der leicht durchgeknallte Spinelli, der nicht nur stĂ€ndig einen Affen auf dem Arm hat, sondern auch noch zwei Raketen auf Marbella richtet. Der andere heißt Mauricio Torrente, und die Familienbande interessieren den Verbrecher nicht wirklich; er nutzt sie vielmehr fĂŒr seinen eigenen Vorteil – wie soll also JosĂ© Luis Torrente diesen Fall erfolgreich lösen


Meinung:
Bereits der Vorspann, wie auch das Cover, zielt auf die James Bond Filmserie ab und nimmt den coolen Hauptdarsteller mit seinen nackten Frauensilhouetten gnadenlos auf die Schippe. Danach erwartet der Zuschauer einiges – vor allem wenn er den ersten Teil kennt – doch in der Einleitung lĂ€sst es Santiago Segura erst einmal ruhig angehen. Es gibt ein paar nette Wiederholungen vom VorgĂ€nger, was insgesamt aber nicht so originell wirkt. So richtig geht es in dem Moment los, in welchem Torrente wieder als GesetzeshĂŒter losrennt, wenn auch diesmal als PrivatschnĂŒffler. Dabei darf er eindrucksvoll beweisen wie peinlich er ist, und das ihm immer noch nichts und niemand heilig ist – alle bekommen gleichermaßen ihre politisch völlig inkorrekten Beschimpfungen an den Kopf gespuckt. Insofern ist also alles beim alten und Zuschauer, die an Torrente – der dumme Arm des Gesetzes ihren Spaß hatten, werden auch hier sehr gut bedient. Es gibt auch ein Wiedersehen, wenn auch in kleinerem Maße, mit Darstellern des ersten Teils wie beispielsweise Javier CĂĄmara, Chus Lampreave, Tony Leblanc und Julio SanjuĂĄn, was einen angenehm vertrauten Eindruck hinterlĂ€sst. Abgesehen davon ist alles irgendwie anders, denn das Mehr an Geld merkt man Torrente 2 – Mission Marbella deutlich an, da die gesamte Ausstattung deutlich professioneller und nicht mehr so „grungy“ aussieht. Es wird sich sowohl bei der Aufmachung als auch der Story klar an den Großproduktionen orientiert, was in Verbindung mit der schnoddrigen Hauptfigur einen sehr netten Kontrast gibt. Bereits durch diesen Kontrast ergeben sich einige heitere Passagen, die zu dem immer noch eher flach angesiedelten Humor hinzukommen. Dadurch wird es auch nie langweilig, ohne dass stĂ€ndig weiter auf die „geschmacklos Tube“ gedrĂŒckt werden muss, was auf die Dauer schnell ermĂŒdet. Auch bei den professionellen Effekten wird dem „guten Geschmack“ stark zugesetzt, da einige blutige Details hart an der Grenze agieren. Vor allem ĂŒberzeugen können die Autostunts, die sich trotz ihrer spektakulĂ€ren Art und Weise angenehm ins Gesamtbild einfĂŒgen. Die ansonsten wieder zweitrangige, aber doch erstaunlich umfangreiche, Story bietet diesmal sogar zwei Bösewichte und ein paar Richtungswechsel. Alleine schon fĂŒr JosĂ© Luis Moreno (sonst eher als TV Moderator bekannt) in der Rolle des Spinelli als James Bond Villain Blofeld fĂŒr Durchgedrehte mit Affe statt Katze lohnt sich schon der Konsum des Films – wenn man auf diese hemmungslose Art von Heiterkeit steht. Schlussendlich werden die Freunde von Santiago Segura (Hellboy, Beyond Re-Animator, Blade II) wieder einmal sehr angetan sein, angesichts der schauspielerischen Leistung, die er hier neben Regie, Drehbuch und teilweise Musik abliefert. Man merkt dem Film das Herzblut an, welches er hineingesteckt hat, was vor allem seine Landsleute zu schĂ€tzen wissen dĂŒrften, da diese Art von Humor bei ihnen offensichtlich Ă€ußerst gut ankommt. Wer nicht gut damit klarkommt, dass in jeder Minute entweder Frauen, AuslĂ€nder, Homosexuelle oder unzĂ€hlige andere Menschen mit völlig ĂŒbertriebenen Schimpfkanonaden beleidigt werden, wird wohl keine rechte Freude haben. Alle anderen können sich getrost den ĂŒber fĂŒnf Millionen spanischen Kinobesuchern anschließen – und ablachen ohne Ende!

Ausstattung:
Das Bild der Anolis DVD hat eine relativ gute und angenehme, wenn auch nicht optimale, SchÀrfe zu bieten. Die Farben sind schön knackig ausgefallen, was dem Film sehr gut tut, da er zum Teil von quietsch bunten Momenten lebt. Analoge Defekte gibt es kaum zu beklagen und auch der Kontrast geht in Ordnung, wenn auch helle Bereiche partiell etwas untergehen.
Die deutsche 5.1 Spur bietet leider nur bei wenigen Toneffekten und vor allem der Musik Surround Erlebnis. Leider wirkt beispielsweise die Abmischung von ansonsten direktional immer interessanten Schießereien diesmal nicht berauschend – die DialogverstĂ€ndlichkeit aus dem Center ist hingegen gut. Das spanische Original hat an dieser Stelle ein wenig Probleme, weshalb auch fĂŒr Puristen trotz der optionalen deutschen Untertitel der Rat klar in Richtung Synchronisation geht.
Das Authoring der DVD ist gut gelungen – leider wurde das MenĂŒ nicht anamorph kodiert, was heutzutage negativ auffĂ€llt. Die Trailer zu Torrente und Torente 2 waren in dieser Form bereits auf der DVD des ersten Teils – jedoch durchaus nachvollziehbar. Äußerst lohnenswert und lustig ist wieder einmal das diesmal ĂŒber zwanzig Minuten lange Making Of, welches freundlicherweise mit deutschen Stimmen unterlegt ist, was die VerstĂ€ndlichkeit erhöht und erleichtert. Abschließend sind noch zwei Bildergalerien enthalten, die ebenfalls witzig anzuschauen sind.

Fazit:
Der Hintergrund sieht durch mehr Budget mehr nach Großproduktion aus – unter der Haube gibt es allerdings immer noch Ă€ußerst anarchisches und eine gnadenlose Kotterschnauze !!!

© Heiko Henning
23.10.2007


Infos beim Vertrieb/Verlag:
http://www.e-m-s.de/dvd.php?name=115507 (externer Link!)

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Letzte Aktualisierung: 02.10.2017, 23:48 Uhr
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