Running Scared

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Originaltitel: Running Scared Alternativtitel: Traqué
Darsteller: Paul Walker (Joey Gazelle), Cameron Bright (Oleg Yugorsky), Vera Farmiga (Teresa Gazelle), Chazz Palminteri (Detective Rydell), Karel Roden (Anzor Yugorsky), Johnny Messner (Tommy „Tombs“ Perello), Ivana Milicevic (Mila Yugorsky), Alex Neuberger (Nicky Gazelle), Michael Cudlitz (Sal „Gummy Bear“ Franzone), Bruce Altman (Dez), Elizabeth Mitchell (Edele), Arthur J. Nascarella als Arthur Nascarella (Frankie Perello), John Noble (Ivan Yugorsky), Idalis DeLeon (Divina), David Warshofsky (Lester the Pimp), Jim Tooey (Tony), Thomas Rosales Jr. (Julio), Morgan Johnson (Jamaican), Jamba Mulimbwe (Jamaikaner), Maurice Lee (Jamaikaner), Viktor Cervenka (Ski Maske), Oakley Lehman (Ski Maske), Jan Kohout (Pops Gazelle), Jeffrey Smith (Paramedic), Karen Joy Cifarelli als Karen Cifarelli (Polizei Officer 1), Brian Caspe (Polizei Officer 2), Ryan James (Orderly), Ellen Savaria (Operationsraum Krankenschwester), Jiri Simberský (Yugorsky Gorilla), Petr Horacek (Yugorsky Gorilla), Miroslav Lhotka (Yugorsky Gorilla), William Byrd Wilkins (Crack Dealer), Ephraim Goldin (Crack Dealer), Matthew Blood-Smyth (Wino), Julian Littman (Pharmazeutiker), Katerina Novotná (Pole Cats Waitress), James Lambert (Police Officer 3), Howie Lotker (Police Officer 4), David Monteiro (Manny Perez), Jeff Caster (Chef), Todd Kramer (Police Officer 5), Clara Perez (Conchita), Andrew Jopson (Eric), Louise De Stexhe (Simone), Eddie Otero (Kartenspieler), Andrea Vybiralova (Lesters Hooker), Monika Podzimkova (Lesters Hooker), Jan Vosmik (Russischer Skater), Roman Kracik (Russischer Skater), Václav Bednár (Russischer Skater), Glenn Wrage (Special Agent in Charge)
Produktionsfirma: Media 8 Entertainment
Produktion: Sammy Lee, Michael A. Pierce als Michael Pierce, Brett Ratner, Mark Williams
Regie: Wayne Kramer
Drehbuch: Wayne Kramer
Kamera: Jim Whitaker
Musik: Mark Isham
Schnitt: Arthur Coburn
Spezialeffekte: Roman Tudzaroff
Visual Effects: Michael Morreale
Verleih: 3L
ErstauffĂĽhrung: Kino: 3L (Central) 13.4.2006, Pay-TV: Premiere Direkt 14.9.2006 e-m-s media AG 31.8.2006 Deutschland/USA 2006
116:46 Minuten (+ Zusatzmaterial: Interview mit Paul Walker, Vera Farmiga, Chazz Palminteri, Johnny Messner, Wayne Kramer 7:28; Behind the Scenes 10:33; Storyboard-Clip 2:47; Originaltrailer 2:19; TV Spots 2:41; Bildergalerie 3:41) 20 Kapitel
Widescreen 2,35:1 anamorph
Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1, Deutsch DTS, Englisch Dolby Digital 2.0 Audiokommentar von Regisseur Wayne Kramer; Untertitel: deutsch
Ländercode: 2 DVD-9 (7,78 GB) 16 Seiten Booklet FSK: 16


Inhalt:
Joey Gazelle rennt mit dem kleinen blutüberströmten Oleg Yugorsky unter dem Arm aus einem Diner und rast mit seinem Mustang los, um noch rechtzeitig ins Krankenhaus zu kommen… 18 Stunden vorher begann alles wie üblich, nur halt etwas brutaler als sonst, denn der geplante Drogendeal zwischen Schwarzen und der Perello Familie, für die Joey arbeitet, wird jäh durch eine maskierte Truppe unterbrochen. Nicht zimperlich wird gleich drauflos geballert und erst dann gefragt – doch nachdem alle Maskierten erschossen oder verjagt sind, stellen die überlebenden Bösewichte fest, dass sie korrupte Polizisten getötet haben. Tommy Perello gibt Joey die Waffen der Aktion, damit er diese entsorgt – doch er versteckt sie bei seiner kleinen Sammlung im Keller. Das bereut er jedoch sehr schnell, da kurz darauf eine Kugel an ihm vorbeischwirrt und fast jemanden aus seiner Familie tötet – wie sich herausstellt war es der kleine Oleg der auf seinen Ziehvater Anzor geschossen hat, und das mit der Waffe von Tommy. Nun gilt es, so schnell wie möglich den kleinen zu finden, damit die Polizei nicht durch ihn auf ihn und Perello als Copkiller kommen, doch die Waffe hat schon längst ihre Reise von einem zum nächsten zwielichtigen Gesellen begonnen…

Meinung:
Was Wayne Kramer hier geschaffen hat, kann als zu unrecht im amerikanischen und deutschen Kino untergegangene Perle des neuen Action Films bezeichnet werden. Da die Werbemaschinerie ausnahmsweise mal vollkommen stillgestanden hat – leider auch hierzulande – ist Running Scared offensichtlich fast komplett am Zielpublikum komplett vorbeigegangen. Es bleibt zu hoffen, dass sich das durch die mehr als lohnenswerte DVD Veröffentlichung, auf der wenigstens ein Quentin Tarantino Zitat („This is why they call them Motion Pictures!“) aufgedruckt ist, zumindest noch nachträglich ändert. Bereits in den ersten Minuten wird klar, dass wir uns in einer uramerikanischen Geschichte befinden – nach einer Schießerei fließt viel Blut und der Held muss mit seinem Mustang schnellstmöglich ins Krankenhaus kommen, um das Leben eines Angeschossenen zu retten. Dabei fällt gar nicht auf, dass nur etwa fünf Prozent des Films tatsächlich in New Jersey entstanden sind – der Rest wurde in Prag gedreht, wie es in letzter Zeit häufig bei amerikanischen Produktionen der Fall ist. Dafür wurden dem Regisseur und Autor Freiheit bei der Umsetzung seines Skriptes gewährt, die er auch sichtlich ausgeschöpft hat – schön mal wieder einen Film zu sehen, der genau so von seinem Macher gewollt ist. Das ist umso erstaunlicher, als dass Kramer bislang noch keinen wirklich großen Erfolg vorweisen konnte – lediglich The Cooler, bei welchem er ebenfalls für Regie und Buch verantwortlich war, konnte für etwas Aufmerksamkeit sorgen. Das Script scheint hier wirklich Eindruck auf Media 8 Entertainment gemacht zu haben, was aber nicht weiter verwundert, wenn man sich die Grundzüge des Films ansieht. Bereits im Verlauf des Films tauchen Fragmente auf, doch spätestens beim Abspann wird es überdeutlich: hierbei handelt es sich um eine moderne Form des Märchens für Erwachsene mit allen entsprechenden Archetypen. Diese sind in Form von zwei konkurrierenden Mafia Unternehmen, Drogenhändlern und –süchtigen, korrupten Polizisten, um nur die wichtigsten zu nennen, sehr passend umgesetzt. Von Grimm und Konsorten unterscheidet sich das Gesehene lediglich durch die Tatsache, dass auch die Identifikationsfigur nicht klar auf der Seite der „Guten“ steht. Die ganze Welt ist böse – nur sind halt manche böser als andere, und dann gibt es da auch noch das „wahre Böse“, dass seine Fratze auf perfide Art und Weise offenbart. Immer tiefer werden der Kleinkriminelle und seine Freunde durch die scheinbare Hauptperson, die Waffe, in die Hölle gezogen, um sich auf dem Weg gegen Märchenwesen in Menschenform (Wolf im Schafspelz und umgekehrt, Rotkäppchen, Hänsel und Gretel) durchsetzen zu müssen. Dies geschieht natürlich alles in adäquatem, zeitgemäßem Gewand – düstere und schmutzige Bilder, die weitab vom Mainstream angelegt sind, zeigen eine Welt, in der ein Leben nicht viel wert ist und wie sie in vielen Teilen der Welt bereits traurige Realität ist. Sicherlich ist diese Aneinanderreihung nicht realistisch, doch dafür ist das Ganze ja auch als neuzeitliches Märchen angelegt, in dem meist die Überzeichnungen und Klischees ausgereizt werden, um die Aussage möglichst deutlich zu transportieren. In diesem Zusammenhang fällt sicherlich das Pro für Selbstjustiz negativ auf, doch übersetzt in gesittete Verhältnisse darf das sicherlich als „Eigenverantwortung“ übersetzt werden. Die Inszenierung spielt dabei die wichtigste Rolle, da durch die verwendeten Farbfilter, das grobe Filmmaterial und das Spiel mit Licht und Schatten bereits eine erstaunlich dichte Atmosphäre entsteht. Die enorme Spannung, die über den kompletten – mit fast zwei Stunden außerordentlich langen – Film gehalten werden kann, beruht derweil vor allem auf dem vorgelegten enormen Tempo. Ständig wechseln die Schauplätze und neue Charaktere werden in die Szenerie gestoßen, um dann auf überraschende Weise in die Handlung integriert zu werden. Neutral betrachtet ist dieses Bombardement der absolute Obergau, doch es funktioniert, weil Wayne Kramer alles mit einer beeindruckenden Ernsthaftigkeit umsetzt. Es verwundert an dieser Stelle nicht, dass der Regisseur Sam Peckinpah, Brian De Palma und Walter Hill diesen Film widmet und Don Siegel (Dirty Harry) und Tony Scott (True Romance) als Vorbilder nennt. Das ganze wird so rasant erzählt, dass so mancher Zusammenhang im Nachhinein mit Rückblenden oder schnellen Rewinds klargestellt wird. Da heißt es, ständig wach und bei der Sache zu bleiben, um nicht einen wichtigen Augenblick zu verpassen. Wie in letzter Zeit häufiger, wird auch hier ein kleiner zeitlicher Rahmen für das Geschehen angelegt – in 18 Stunden gilt es das gesamte Geschehen unterzubringen, und die Figuren zu ihren Zielen zu führen. Was die technischen Spielereien angeht, so ist das „Zurückspulen“ nicht das einzige – auch Fast Forward, Split Screen Szenen, Jump Cuts, Handkamerafahrten, Stakkato Schnitte und nicht zuletzt die gern gesehene Bullet Time mit Verfolgung der Flugbahn von Projektilen prägen das stylische Gesamtbild. Abgeschmeckt wird das Ganze mit teils recht blutigen Shoot Outs, bei denen schon mal der eine oder andere Körper wegen der Wucht eines Schusses durch die Luft fliegt. Zwar wird nicht voll drauf gehalten, was das Auseinanderplatzen von Körperteilen angeht, aber die Fantasie bekommt genug Nahrung. Die blutigen Einschüsse sind nicht selbstzweckhaft eingesetzt und meist glaubhaft umgesetzt – nur in wenigen Fällen wirken die CGI Effekte nicht echt genug. Momente wie beispielsweise die Erschießung des fanatischen John Wayne Anhängers (der Duke in Die Cowboys), bei der dem Rückentattoo, ein Bildnis von Wayne, in die Augen geschossen wird, sind allerdings mehr als adäquat umgesetzt. An dieser Stelle ist es auch mehr als verwunderlich, dass der Film eine FSK 16 Freigabe bekommen hat, während beispielsweise The Punisher für eine FSK 18 Freigabe geschnitten werden musste. Diese Menge und Intensität von Gewalt, und vor allem die auf diese Art und Weise als normal dargestellte Selbstjustiz hatte dieser Film nicht zu bieten. Dem kam sicherlich entgegen das in der deutschen Synchronisation das explizite Fluch Stakkato des Originals, welches sicherlich bei den Mengen an „Fuck“ und „Nigga“ ganz oben bei den „Fluchfilmen“ mit schwimmt, nur noch rudimentär vorhanden ist. Zur Abrundung des Ganzen gibt es noch eine – für Mainstream Verhältnisse – recht explizite Sexszene. Transportiert wird das Geschehen in professioneller Form – kein Darsteller gibt sich die Blöße und alle können ihren Rollen interessante Facetten angedeihen lassen. Allen voran Paul Walker, der nach kleineren Rollen in Serien (als Jugendlicher) und Filmen wie Überfall im Wandschrank und Pleasantville – Zu schön, um wahr zu sein erst als Beau und Frauenschwarm in The Fast and the Furious sowie dessen Fortsetzung den großen Durchbruch schaffte. Hier beweist er eindrucksvoll, dass es nicht nur manchmal der Dreitagebart, sondern auch die rauere Gangart sein darf. Der volle Einsatz, den er hier bringt, kann man nicht nur an seinem Blut- und Schmutzverkrusteten Gesicht erkennen, Walker hat sich offensichtlich auch sehr gut auf seine Rolle eingestellt und sich Gedanken zu deren Umsetzung gemacht. Die zweite Hauptrolle ist nicht etwa die Frau des Mafiahandlangers, sondern der von Cameron Bright verkörperte Oleg Yugorsky – als scheinbar nie lächelndes Kind einer kaputten Familie. Trotz oder gerade wegen dieser scheinbaren Ausdruckslosigkeit liefert der vielversprechende Bright (Ultraviolet, Godsend, Butterfly Effect) ein beeindruckendes Schauspiel. Die Tragik seiner Rolle wird von ihm äußerst plastisch auf die Leinwand gebannt und kann seinen erwachsenen Kollegen sogar das eine oder andere Mal qualitativ ausstechen. Vera Farmiga hat zwar schon durch die nicht so stark vertretene Rolle der Frau von Joey Gazelle inhaltlich etwas das Nachsehen, doch den ihr zugewiesenen Part absolviert sie mit Bravour. Als unfreiwilliger „eiskalter Racheengel“ ist sie einfach sofort sympathisch, und auch die plausibel gespielte uneingeschränkte Loyalität zu ihrem Partner lässt sie sehr gut wegkommen. Für die bis dahin eher aus Serien bekannte Schauspielerin dürfte der Erfolg in dieser Rolle auch der Einstieg für Kinofilme gewesen sein – hiernach war sie unter anderem in Departed – Unter Feinden zu sehen. Chazz Palminteri (Reine Nervensache, Diabolisch, Bloody Marie – Eine Frau mit Biß) ist schon alleine durch sein Charaktergesicht der Inbegriff des korrupten Bullen, allerdings ist auch deutlich zu sehen, wie viel Spaß ihm diese Figur bereitet hat. Karel Roden (Hellboy, Bulletproof Monk – Der kugelsichere Mönch, Blade II), der bereits in 15 Minuten Ruhm zusammen mit Vera Farmiga vor der Kamera stand, muss für seinen persönlichen Wahnsinn da schon mehr arbeiten. Doch diese Aufgabe meistert der gebürtige Tschechoslowake souverän, und es entsteht immer wieder der Eindruck, als hätte der Schauspieler den einen oder anderen Aspekt zu der Figur beigetragen, was verdeutlicht, womit er den Sprung von dem heimischen Filmmarkt zum amerikanischen geschafft hat. Sein Monolog über den Duke John Wayne und im Besonderen dessen Film Die Cowboys bleibt unvergessen und reiht sich mit seiner Bildhaftigkeit in die Reihe der Klassiker der Filmgeschichte ein. Unterstützt werden die Darsteller von einem treibenden Score, der allerdings für sich gesehen nicht ganz überzeugen kann. Schlussendlich kann der Film als ein erfolgreiches Wiedererwecken des mittlerweile langsam dahindämmernden amerikanischen Actionkinos angesehen werden – wenn er inhaltlich auch eigentlich ein neuzeitliches Märchen für Erwachsene ist. Leider war dieses auf jeden Fall zu Unrecht kaum in den Kinos anzutreffen, was nicht zuletzt an mangelnder Publicity lag.

Ausstattung:
Da die Macher dem Film einige stiltechnische Verfremdungen des Bildmaterials verpasst haben, ist die Bewertung des Resultats auf der DVD nicht ganz so einfach. Die harten Kontraste unterstützen den Comic Charakter, die Farben sind entsprechend teils zurückhaltend, teils knallig bunt und es wurde Filmmaterial mit grober Körnung verwendet um die raue Art des Films hervorzuheben. Trotzdem bietet die DVD das originale Kinoformat von 2,35:1 und eine gute Schärfe, die erstaunlich viele Konturen erkennen lässt – es sind keine analogen Defekte zu erkennen und die Kompression arbeitet im Großen und Ganzen sauber im Hintergrund.
Der Ton kann in allen Bereichen Punkten, wenn auch nicht die erweiterten Spuren der RC1 Version enthalten sind – das Gehörte kann mehr als überzeugen. Alle drei Tonspuren weisen erstaunlich plastische Direktionalität, gute Dialogverständlichkeit und sauberen Transport auf. Die DTS Spur hat mit insgesamt mehr Druck, stärkeren Bässen und Plastizität ganz klar die Nase vorne – auf Wunsch kann man auf die verbal sehr wüste Originalversion umschalten, da für Untertitel gesorgt ist.
Die DVD Umsetzung hat einiges zu bieten, vor allem natürlich die Variante im Steelbook – nicht extra als Special Edition ausgewiesen, aber auch inhaltlich fast als solche zu bezeichnen. Bereits die Gestaltung des Menüs ist berauschend, denn hier wird der Comic vom Abspann im Hintergrund abgespielt – zwar nur im Hauptmenü, aber das ist sicherlich zu verschmerzen. Am interessantesten dürfte für die Fans sicherlich der Audiokommentar von Regisseur Wayne Kramer sein, der den gesamten Film über mit Wissenswertem zum Dreh, seinem Skript und den Hintergründen der Handlung um sich wirft. Leider gibt es keinerlei Untertitel, weder in deutsch noch in englisch, dazu, was das Verfolgen des Gesprochenen nicht leicht gestaltet. Vor allem Zuschauer mit nicht gerade guten bis sehr guten Englischkenntnissen dürften beim schnellen Sprechen kaum hinterher kommen. Besser sieht es da beim restlichen Zusatzmaterial mit Untertiteln aus. In kurzen Schnipseln von Interviews kommen Paul Walker, Vera Farmiga, Chazz Palminteri, Johnny Messner und Wayne Kramer zu Wort – leider wie mittlerweile so oft, in verstümmelter und einheitlicher Form. Behind the Scenes zeigt eine unkommentierte B-Roll, die jedoch ein paar nette Blicke in die Entstehung einer Szene bieten. Der Storyboard-Clip könnte auch ein Comic zum Computerspiel Max Payne sein – hier zeigt sich sehr deutlich die Verwandtschaft der Inhalte. Der Originaltrailer ist anamorph, bietet allerdings nur Stereo Ton. TV Spots und eine Bildergalerie runden das nette Gesamtbild ab – wie gesagt, fast einer guten SE ebenbürtig. Als Beigabe kommt noch ein lohnenswertes Booklet hinzu, in welchem die Anfangssequenz in Comicform enthalten ist. Beim Design des Steelbooks wurde darauf geachtet, dass der Glanz des Metalls möglichst gut beim Motiv herauskommt. Sehr positiv fällt außerdem auf, dass e-m-s den Film auch auf DVD mit FSK 16 ungeschnitten durchbekommen hat – zumindest für den mündigen Konsumenten positiv.

Fazit:
Ein verkannter Kultfilm des aktuellen Actionkinos – hier kann es nur eine Empfehlung geben: KAUFEN !!!

© Heiko Henning
14.3.2007


Infos beim Vertrieb/Verlag:
http://www.e-m-s.de/dvd.php?name=116126 (externer Link!)

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Letzte Aktualisierung: 02.10.2017, 23:48 Uhr
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