Jungle Killers – The Jaguar Project

Originaltitel: The Jaguar Project
Darsteller: Alan Englisch, Paul John, C. Gargett, Nian Watts, Harry Myles, David Borg, Joe Brown, Nich Norman, Kent Tripos
Produktionsfirma: Filmark International Ltd.
Produktion: Tomas Tang
Regie: K. Chalong
Drehbuch: George Lam
Kamera: Anthony Mang
Musik: Tom Lee
Schnitt: B. H. Lewis
Special Effects: Grand Hill, Rudy James
Verleih: Astro Records & Filmworks (Video)
ErstauffĂĽhrung: ? Astro Records & Filmworks 2001 Thailand 1983
82:39 Minuten (+ Zusatzmaterial: Trailer Jungle Killers 2:27, Satanic Crystals 5:02; Slideshow 0:50) 9 Kapitel
Widescreen 1,75:1
Deutsch Stereo, Englisch Stereo; Untertitel: ---
Ländercode: 2 DVD-5 FSK: 18


Inhalt:
Der Kampferprobte Sergeant Wilson bekommt von einem einflussreichen Geldgeber den Auftrag, dessen verschwundene Tochter zu suchen. Für Geld will sich der Soldat jedoch nicht ködern lassen – und so wird ihm noch gesagt, dass zugunsten der nationalen Sicherheit eine geheimnisvolle Buddha Statue in Sicherheit gebracht werden muss. Gesagt getan, und die Tochter ist auch schnell gefunden, auch wenn die dort ansässigen Dorfbewohner zunächst seine Kollegen gefangen genommen haben. Als sie dann jedoch, trotz gewisser Querelen, zusammengefunden haben, brechen sie auf, um die Statue vor den bösen Mafiabossen in Sicherheit zu bringen. Diese greifen allerdings das Dorf an und haben nach der Folterung einiger Dorfbewohner auch die Soldaten und die Tochter in ihrer Gewalt, und beginnen diese zu foltern...

Meinung:
Dieser Dschungel Söldner Streifen brilliert vor allem mit seinen scheinbar unaufhörlichen Ballerorgien und Explosionen, die sich teilweise auch inhaltslos aneinanderreihen. Die hölzern agierenden Laiendarsteller geben alles – was leider nicht wirklich viel ist, zum Leidwesen der geplagten Zuschauerschaft. Was sie, nach Anleitung durch die entsprechenden Regie, liefern, ist recht unmotiviertes Geprügel und Geballer – mit nicht sonderlich berauschend koordinierten Explosionseffekten. Durchsetzt ist das Ganz mit ein paar Splattereffekten, die nett blutig sind, aber den Film auch nicht mehr retten können. Zwischendurch gibt es ein paar peinliche Szenen, wie das stümperhafte Ringen mit einer Riesenschlange, bei denen sich der Film komplett bloßstellt. Die Kameraführung erscheint mehr wie eine Fingerübung und bei anderen Produktionen wären die meisten Szenen wohl im Korb für den Abfall gelandet.
Die von Astro als letzte verfügbare Fassung betitelte Version des Films ist stark geschnitten, und hat einige kurze andersfarbige (von gelb bis grün!) Passagen. Der Zusammenschnitt ist äußerst stümperhaft und grob – nebenbei gibt es auch noch einige Bildfehler zu betrachten. Es fehlen einige blutige Szenen und sogar ein Teil der Handlung, was der Verständlichkeit des Geschehens auch nicht gerade zuträglich ist.
Deutlich besser ist da der Ton, vor allem die deutsche Synchronisation, die sogar weit über die Leistungen der Akteure hinausschießt – der englische Ton ist ebenfalls gut, und wirkt angenehm voll.
Das Zusatzmaterial entspricht in etwa dem des vorangegangenen Satanic Crystals, welcher auch nicht viel besser war. Unter anderem am Menü der DVD kann man bereits erkennen, wie billig und auch schlecht diese DVD produziert wurde – entsprechend dem filmischen Erguss.

Fazit:
Nur fĂĽr Masochisten !!!

© Heiko Henning
29.7.2003


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Letzte Aktualisierung: 12.03.2017, 22:33 Uhr
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