Kohta Hirano
Hellsing #2

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Panini Verlags GmbH Planet Manga
Softcover 9.2004 (Japan 1999)
Chefredakteur: Tony Verdini
Übersetzung: Burkhard Höfler
Lettering: Lara Iacucci
Text: Kohta Hirano
Bleistift: Kohta Hirano
Tusche: Kohta Hirano
ISBN: 3-89921-781-0
Originaltitel: Hellsing 2
194 Seiten 795


Inhalt:
Aufgrund besonderer Ereignisse hat Lady Integra Hellsing die zwölf Oberhäupter der einer Round Table Konferenz zusammengerufen. Die jüngst aufgetretenen Vorfälle mit Vampiren und Ghuls haben bemerkenswerte Gemeinsamkeiten: die Gebissenen wurden durch elektronische Sender gesteuert, verwandelten sich allesamt in Ghuls, obwohl manche Opfer noch jungfräulich waren und deshalb eigentlich Vampire hätten werden müssen, und sie waren selbst dann noch im Untoten Zustand, als der Vampir, der sie gebissen hatte, bereits vernichtet war. Das alles klingt nach einer groß angelegten Verschwörung, die darin ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht, dass Untote das Hauptquartier der „Königlich-Protestantische Ritterschaft“ stürmen und so die Round Table Konferenz erheblich stören…

Meinung:
Nach dem guten Einstieg in Form des ersten Bandes, dessen Inhalt einige bereits zum Teil aus der Anime Serie kennen dürften, wird – vor allem in der zweiten Hälfte des Bandes – in eine andere Richtung expandiert. Alucard wird andere Wege gehen, als man es bislang von ihm gewohnt war, doch die bitterbösen Seitenhiebe auf die katholische Kirche bleiben natürlich die gleichen. Nachdem Kohta Hirano für die Fertigstellung dieser Fortsetzung etwa ein Jahr benötigte, zeigt sich, dass die Mühe nicht vergebens war. Trotz des eigenwilligen Zeichenstils, der alles andere als detailliert und feingliedrig ist, versprühen die Figuren des Manga einen ähnlichen Charme wie ihre animierten Pendants. Der Autor/Zeichner/Tuscher versteht es, Charaktere zu erschaffen, die angenehm anders als die üblichen Stereotypen der heutigen Comicszene sind. Auch scheinbare Randfiguren wie der Diener Walter laufen zur Höchstform auf und liefern ein bereits für sich genommen lohnenswertes Schauspiel ab.

Ausstattung:
Sechsundzwanzig Seiten ist der zweite Band dünner, was bei gleichem Preis negativ auffällt – da hätte durchaus mehr Zusatzmaterial reingepasst. So beschränkt es sich auf die Side-Story Crossfire 2, der Fortsetzung des interessanten Hellsing Vorläufers. Zwar gibt es hier noch nicht annähernd so ansprechende und in Erinnerung bleibende Charaktere in einer spannenden Handlung, doch diese Anfänge sind sehr informativ für den Fan der Serie.

Fazit:
Einer der besten Manga Serien – wenn auch der Zeichenstil gewöhnungsbedürftig ist !!!

© Heiko Henning
5.1.2005


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Letzte Aktualisierung: 03.07.2017, 12:13 Uhr
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