Jack Slaughter: Tochter des Lichts #15
Bedrohung aus dem All

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Universal Music Family Entertainment, Folgenreich
http://www.jack-slaughter.de/
Sprecher: Till Hagen (Erzähler), David Nathan (Tony Bishop), Sven Plate (General Wilson), Simon Jäger (Jack Slaughter), Arianne Borbach (Dr. Kim Novak), Andy Matern (Bob), Dietmar Wunder (Robert „Bob“ Stark), Michael Pan (Piet), Lutz Mackensy (Lloyd Skinner), Thomas Nero Wolf (Jean-C. Van Helsing), Ulrike Stürzbecher (White Silk), Gisela Fritsch (Grandma Abigail), Lutz Riedel (Dog Hurley), Delphin Mitzi (Flopper), Klaus Dieter Klebsch (Professor Doom), Rainer Fritzsche (Basil Creeper), Cathleen Gawlich (Computer), Fang Yu (Mr. Ming)
Produktionsfirma: LPL Records
Produktion: Lars Peter Lueg
Regie: Lars Peter Lueg
Buch: Lars Peter Lueg
Musik: Andy Matern
Gestaltung: Alexander Lux, torius
UPC: 0602527615882
CD 21.10.2011
58:38 Minuten 15 Tracks


Inhalt:
Abermals sitzen Jack Slaughter, Dr. Kim Novak und Tony Bishop im Videoland und zum wiederholten Male ist das Kapuzineräffchen General Wilson das Hauptthema. Jack ist mehr denn je gegen den von Tony auf so seltsame Weise vergötterten Wilson – und mit seiner Skepsis ist er nicht alleine, denn jeder den das Trio antrifft reagiert ablehnend auf das Haustier. So auch Bob, der durch eine Lieferung endlich den Ersatztranslator bekommt und so der Gruppe erklären kann, dass er eigentlich ein Außerirdischer Weltraumcop namens Robert Stark und auf der Suche nach einem intergalaktischen entflohenen Häftling ist. Er erzählt ihnen auch von einem geheimnisvollen Meteroitenkrater, den sich Jack und Kollegen auch gleich ansehen wollen, da die Stelle nach langer Sperrung durch die Regierung endlich zugänglich ist. Nach einigen Sticheleien in Richtung seines kleinen Freundes reicht es Tony dann und er kündigt Jack die Freundschaft. Dadurch ist die Gruppe um ein Mitglied ärmer, und dahinter steckt niemand geringeres als der Oberbösewicht dieser Folge…

Meinung:
Auch das Finale hält einige Überraschungen bereit – hier wurde die Handlung mal langfristiger geplant, was sich auch prompt auszahlt. Nicht alles zündet, aber die Tendenz ist sehr positiv, umso trauriger, dass bei der Geschichte inhaltlich gespart wurde und einige Lückenfüller eingefügt wurden, die der sehr kurzen Laufzeit auf die Sprünge helfen, sie aber auch nicht über eine Stunde bringen. Der nächste Handlungsstrang, der verfolgt wird, ist schon klar, doch es bleibt zu hoffen, dass auch hier ein paar nette zusätzliche Plottwists eingestreut werden. Insgesamt könnte die Serie trotz der Auslegung auf Slapstick mehr Tiefgang bei den Figuren brauchen, damit auf Dauer eine Vertrautheit seitens der Hörerschaft aufkommt. Diese Folge kann für sich genommen geneigte Rezipienten gut unterhalten, aber für ein Binden an die Serie fehlt es einfach an Substanz. Der Ausflug in die Science Fiction Parodie ist nach einigen Horrormotiven derweil ganz gut gelungen.

Ausstattung:
Wieder einmal drei Monate später und trotz der teilweisen Unkenrufe gibt es Jack Slaughter immer noch – was diesen Part der Kontinuität angeht braucht sich LPL keine Vorwürfe machen zu lassen. Auch die leicht psychedelische Aufmachung fällt auf wie eh und je – ob dies Käufer anzieht wird sich ja bei den Verkaufszahlen zeigen. Die Sprecherriege ist wieder einmal hochkarätig, wenn auch nicht jede Stimme ideal besetzt ist – an der Professionalität gibt es an diesem Punkt sowie der Produktion selbst wieder nichts zu meckern.

Fazit:
Angenehme Abwechslung bei der Rollenverteilung und den bekannten Figuren – leider zu wenig Stoff für eine Folge !!!

© Heiko Henning
26.10.2012


Infos beim Vertrieb/Verlag:
http://www.jack-slaughter.de/ (externer Link!)

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Letzte Aktualisierung: 23.04.2017, 13:14 Uhr
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