Jack Slaughter: Tochter des Lichts #12
Der dämonische Hellseher

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Universal Music Family Entertainment, Folgenreich
http://www.jack-slaughter.de/
Sprecher: Till Hagen (Erzähler), Simon Jäger (Jack Slaughter), Arianne Borbach (Dr. Kim Novak), David Nathan (Tony Bishop), Fang Yu (Mr. Ming), Klaus Dieter Klebsch (Professor Doom), Rainer Fritzsche (Basil Creeper), Delphin Mitzi (Flopper), Jan Spitzer (Frank Stoner), Lutz Riedel (John Turner), Oliver Siebeck (Sitzungsleiter), Gisela Fritsch (Grandma Abigail), Dennis Schmidt-Foss (Rick Silver), Schaukje Könning (Sunset River), Tobias Kluckert (Chuck Novak), Andy Matern (Bob), Ulrike Stürzbecher (White Silk), Tilo Schmitz (Zoran Lovari)
Produktionsfirma: LPL Records
Produktion: Lars Peter Lueg
Regie: Lars Peter Lueg
Buch: Lars Peter Lueg
Musik: Andy Matern
Gestaltung: Alexander Lux, torius
ISBN: 978-3-8291-2358-7
CD 26.11.2010
64:53 Minuten 15 Tracks


Inhalt:
Am Abend der Bürgermeisterwahl sinnieren Kim Novak, Jack Slaughter und Tony Bishop, warum sie alle den parteilosen Kandidaten John Turner gewählt haben. In seiner neuen Funktion sichert Turner dem Chef des Firedepartments, Frank Stoner, nicht nur zwei neue Leute, sondern auch einen EDV Raum für den High Tech C64 zu, auf dem die geheime Meldeliste aller Bewohner von Jacksonville gespeichert ist – von der sich der zukünftige Bürgermeister heimlich eine Kopie ausdruckt. Derweil plagt Professor Doom eine Existenzkriese und er nimmt an einer Selbsthilfegruppe teil, bei der er auf Turner trifft, der offensichtlich eine ähnliche Geschichte mit Satan hat wie der Professor. Doch er hat bereits einen Plan mit der ihm bald unterstellten Stadt, der ihn aus dem Deal mit dem Teufel herauskauft…

Meinung:
Der neue Besen – ähhh Bösewichte – kehren gut, und so gibt es bei dem von Lutz Riedel passend zwischen Verzweiflung und Wahnsinn gesprochenen Bürgermeister einiges zu Lachen. Zumindest für den Zuhörer, der zu den unhaltbaren Versprechen realer Politiker einige humorvolle (oder schmerzhafte, je nach Standpunkt) Parallelen ziehen kann. An dieser Stelle gibt es ganz klar eine weitere Steigerung zur letzten und vor allem vorletzten Folge, die jeweils drei Monate Luft zueinander hatten. Es scheint als würde der geringere Output der Serie gut tun. Der Auftritt von Doom als Dauergegenspieler scheint unausweichlich, bietet aber neben skurrilen Momenten (nicht nur bei „verzweifelten Eltern von Arschlochkindern“, sondern auch bei Dämonen scheint der Besuch bei Selbsthilfegruppen Usus zu sein) auch den Ausblick auf das baldige Ende der Erznemesis. Das Finale hat zwar etwas den Charakter einer John Sinclair Folge, aber das kann durchaus als gewollte Anspielung gesehen werden.

Ausstattung:
Die umschlungenen Körper auf der Front haben selbstverständlich abermals nichts mit dem Inhalt zu tun – als Hörer hat man sich dran gewöhnt, aber es stellt sich immer noch die Frage, wie verkaufsfördernd das ist.

Fazit:
Eine weitere Steigerung – so langsam macht sich die Serie wieder !!!

© Heiko Henning
3.4.2012


Infos beim Vertrieb/Verlag:
http://www.jack-slaughter.de/ (externer Link!)

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Letzte Aktualisierung: 18.06.2017, 17:55 Uhr
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