Jack Slaughter: Tochter des Lichts #06
Im Land der Vampire

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Universal Music Family Entertainment, Folgenreich
http://www.jack-slaughter.de/
Sprecher: Till Hagen (Erzähler), Klaus Dieter Klebsch (Professor Doom), Delphin Mitzi (Flopper), Marcel Collé (Oktavian Brasov), Gisela Fritsch (Grandma Abigail), Simon Jäger (Jack Slaughter), Schaukje Könning (Sunset River), Jan Spitzer (Frank Stoner), David Nathan (Tony Bishop), Rainer Fritzsche (Basil Creeper), Arianne Borbach (Dr. Kim Novak), Andy Matern (Bob), Hasso Zorn (Reverend Black), Marianne Groß (Victoria Osborne), Stefan Staudinger (Murphy), Tobias Kluckert (Chuck Novak), Fang Yu (Mr. Ming), Dennis Schmidt-Foss (Rick Silver)
Produktionsfirma: LPL Records
Produktion: Lars Peter Lueg
Regie: Lars Peter Lueg
Buch: Lars Peter Lueg
Musik: Andy Matern
Gestaltung: Alexander Lug, torius
ISBN: 978-3-8291-2295-5
CD 17.7.2009
62:55 Minuten 13 Tracks


Inhalt:
Professor Doom wartet in seinem geheimen Labor auf eine zehn Liter Lieferung Kaffee – sein Kaffeevollautomat hatte wegen dem ständigen Riesenkonsum aufgegeben. Doch der erhoffte Kanister enthält leider Koffeinfreies Gebräu, weshalb der Koffeinsüchtige ausrastet und den auf Bezahlung und Trinkgeld bestehenden Lieferanten Oktavian Brasov verhext: er soll fortan als Koffeinsüchtiger Blutsauger durch die Gegend streifen. Vor der drohenden Gefahr warnt Grandma Abigail ihre vermeintliche Enkelin Jack Slaughter im Traum, samt Schminktipps. Derweil hat Oktavian schon seine gesamten Kollegen aus dem Coffee Shop ausgesaugt – an diesen finden Jack und sein Freund Tony Bishop dann auch am nächsten Morgen im Leichenhaus verräterische Bisspuren am Hals. Doch nicht nur sie sind auf die seltsamen Todesfälle gestoßen, auch Frank Stoner vom Department of Desaster Control untersucht die übersinnlichen Ereignisse. Während Doom sich Urlaub nimmt, können sich Jack, Tony und auch Kim Novak mit dem Vampir herumschlagen, der schnell gefunden aber alles andere als zügig unschädlich gemacht werden kann…

Meinung:
Auch dieses Mal wird eine Feinheit der letzten Folge – die neue Figur des Kaffeelieferanten – zur zentralen Figur, und die Bedrohung geht nur indirekt von dem kaum anwesenden Doom aus. Doch leider fällt im Nahhinein diesmal auf, dass in Nummer 5 der Zusammenhang eher konstruiert in die Handlung integriert wurde. Etwas geschicktere und logischer verzahnte Vorgehensweise wäre wünschenswert – sicher sind etwas weiter gespannte Handlungsstränge nicht einfach, vor allem bei einer eher kurz angelegten Serie, aber nicht unmöglich. Es sind wieder fast alle Sprecher des Vorgängers dabei, was für eine back to back Produktion spricht, die sicherlich Kosten spart, aber auch das will gut in die Handlung integriert sein. Dies ist nur bedingt gelungen, denn man wundert sich beim Hören schon, dass stets die gleichen Figuren an unterschiedlichen Orten zufällig an Schlüsselpositionen auftauchen. Auch hier wäre etwas mehr Arbeit bei der Integration sinnvoll, damit die Figurenkulisse nicht so statisch wirkt – man bekommt wirklich den Eindruck, der Ort besteht nur aus zwei Handvoll Leuten und einigen Opfern, zumal man ansonsten von niemandem etwas hört. Bei den Sprechern fällt diesmal unter Tobias Kluckert auf – er bestreitet seinen eher kleinen Part recht souverän, auch wenn er stimmlich Welten von seinem Vater Jürgen Kluckert (unter anderem Erzähler bei Gabriel Burns) entfernt ist.

Ausstattung:
Optisch gibt es wieder netten Pulp auf dem Cover, der witzig anzuschauen ist, aber weder dem Käufer noch dem Hörer etwas sagt – die Verbindung zur Geschichte ist nicht erkennbar und es scheint immer mehr so, als wären bei den Folgen fertige Bilder vorhanden, die einfach nur noch mit dem Titel versehen werden.

Fazit:
Gute Ideen, aber mit der Umsetzung hapert es ein wenig – etwas mehr Sorgfalt scheint vonnöten !!!

© Heiko Henning
10.7.2010


Infos beim Vertrieb/Verlag:
http://www.jack-slaughter.de/ (externer Link!)

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Letzte Aktualisierung: 23.05.2017, 18:06 Uhr
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