Jack Slaughter: Tochter des Lichts #05
Am Ende der Welt

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Universal Music Family Entertainment, Folgenreich
http://www.jack-slaughter.de/
Sprecher: Till Hagen (Erzähler), Arianne Borbach (Dr. Kim Novak), Simon Jäger (Jack Slaughter), Dennis Schmidt-Foss (Rick Silver), Santiago Ziesmer (Frogi Oaktree), Klaus Dieter Klebsch (Professor Doom), David Nathan (Tony Bishop), Rainer Fritzsche (Basil Creeper), Delphin Mitzi (Flopper), Jan Spitzer (Frank Stoner), Tobias Kluckert (Chuck Novak), Christin Marquitan (Tracy Santiago), Gisela Fritsch (Grandma Abigail), Schaukje Könning (Sunset River), Marcel Collé (Oktavian Brasov), Andy Matern (Bob), Hasso Zorn (Reverend Black), Fang Yu (Mr. Ming)
Produktionsfirma: LPL Records
Produktion: Lars Peter Lueg
Regie: Lars Peter Lueg
Buch: Lars Peter Lueg
Musik: Andy Matern
Gestaltung: Alexander Lug, torius
ISBN: 978-3-8291-2294-8
CD 17.7.2009
61:31 Minuten 13 Tracks


Inhalt:
Aufgrund jahrelang gesammelter, und selbstredend nicht bezahlter, Strafzettel wurde Jack Slaughter zu fünfzig Sozialstunden in der gemeinnützigen Telefonseelsorge, welche abends im Lehrerzimmer der Jacksonville Highschool stattfindet, verdonnert. Gleich der erste Anruf wird von dem Aushilfspsychologen auf eher zweifelhafte Weise beantwortet – aber der Anrufer scheint daraufhin nicht mehr so verzweifelt zu sein und einen festen Plan zu haben. Währenddessen ist Jacks Freund Tony Bishop in den Fängen von Professor Doom, welcher ihn für alle möglichen Experimente missbraucht. Nach seiner Schicht muss Jack in das „Department of Desaster Control“, wo er zu sämtlichen übernatürlichen Ereignissen, in welche er verwickelt war, befragt wird – natürlich verneint er jegliches Wissen hierzu. Professor Doom hat es nicht alleine auf Tony abgesehen, und so spricht er einen Fluch über Jack aus, der allerdings erst noch Zwiesprache mit seiner toten Großmutter hält, die ihn sogar vor der Gefahr warnt. Doch da er die Warnung nicht versteht, erfährt er kurz darauf am eigenen Leibe, was sein großer Gegenspieler jetzt für ihn ausgedacht hat…

Meinung:
Was gleich in den ersten Minuten positiv auffällt, ist die Tatsache, dass solche Feinheiten wie die Strafzettel aus der letzten Folge weiterentwickelt und sogar zum Hauptthema gemacht werden. Aber auch diese Folge startet recht gemächlich und mit dem Aufbau der Rahmenhandlung, bevor sie zum eigentlichen Punkt kommt. Leider gibt es dann im zweiten Teil nicht wirklich Action, sondern eher humorvolle Unterhaltung mit ein paar mehr oder weniger laufenden Gags. Einer von den guten ist beispielsweise der nette Fluch eines Geistlichen: Firmament, Gesäß und Faden. Gespickt wird das Ganze natürlich mit etlichen Anspielung zu Vorbildern aus Buch und Film – Salems lot kommt beispielsweise recht gut, während Karate Kid leider durch zu deutliche Erklärung der Quelle an Witz verliert. Was den zu besiegenden Feind angeht, so gibt es diesmal wieder einmal nette Ablenkung, da Jack Slaughter selbst das Problem ist – wenn auch unfreiwillig. Bis auf die kurzen rockigen Passagen zur Kapitelabgrenzung ist die musikalische Untermalung wie auch in der letzten Folge eher ruhig und zurückhaltend. Die Soundkulisse ist sehr passend arrangiert – aber auch aufgrund der ruhigeren Handlung eher auf leisen Sohlen unterwegs.

Ausstattung:
Die grafische Gestaltung ist ansprechend und konsequent im bisherigen Stil gehalten, allerdings ist nicht wirklich erkennbar, was das Motiv mit der Handlung zu tun hat.

Fazit:
Wieder eine eher auf Humor ausgerichtete Folge – der Horror bleibt ganz klar auf der Strecke !!!

© Heiko Henning
29.6.2010


Infos beim Vertrieb/Verlag:
http://www.jack-slaughter.de/ (externer Link!)

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Letzte Aktualisierung: 23.04.2017, 13:14 Uhr
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