Bed of the dead

Originaltitel: Bed of the Dead Alternativtitel: -
Darsteller: Colin Price (Virgil), Alysa King (Sandy), Gwenlyn Cumyn (Nancy), Dennis Andres (Ren), George Krissa (Fred), Hamza Fouad (Ellis), Alex Loubert (Brass), Mary-Elizabeth Willcott (Kari), Craig Cyr (Doug), Tom Marasovic (Allan), Dwayne Bryshun (Captain), Samantha Cole (Elsie), Blair Anderson (Forensiker), Hailey Kittle (Virgils Tochter), Emma Chwastiak (Kind), Will Clubb (Mann), Joseph Cannata (Jake), Michelle D'Alessandro Hatt (Wache -als Michelle D'Alessandro), JoAnn Nordstrom (Mutter), Steve Pritchard (Auktionator), Kristen Calibaba (Zicke), Chad Archibald (Bettenbauer), Alessia Nicole Holowachuk (Der WĂĽrger/ Police Officer -als Alessia Holowachuk), Andre Guantanamo (Police Officer), Trevor Copp (Police Officer), Justin Moses (Police Officer), Christopher Giroux (Police Officer), Steph Copeland (Police Officer), Phil Pattison (Police Officer), Christopher A. Mazurk (Police Officer), Peter Campbell (Club Kunde), Heather Dicke (Club Kunde), Marcio Donovan (Club Kunde), Codey Huber (Auktion Kunde), John Migliore (Club Kunde / Auktion Kunde), James O'Donnell (Forensiker), Derrek Peels (Club Kunde), Ty Phoenix (Auktion Kunde), Deborah Jayne Reilly Smith (Forensiker / Auktion Kunde), Elma Begovic (Reporter -uncredited), Nathan Fleet (Kameramann -uncredited), Justin Reu (Forensiker -uncredited)
Produktionsfirma: Black Fawn Films, Breakthrough Entertainment
Produktion: Chad Archibald, Cody Calahan, Christopher Giroux, Jeff Maher
Regie: Jeff Maher
Drehbuch: Cody Calahan, Jeff Maher
Kamera: Micha Dahan
Musik: Steph Copeland
Schnitt: Nick Montgomery
Verleih: I-ON NEW MEDIA
ErstauffĂĽhrung: 16.7.2016 I-ON NEW MEDIA 23.2.2018 Kanada 2016
84:39 Minuten (+ Zusatzmaterial: Trailer 1:57) 12 Kapitel
Widescreen 2,35:1 anamorph (1080p/24)
Deutsch DTS-HD 5.1, Englisch DTS-HD 5.1; Untertitel: -
Ländercode: 2 Blu-Ray 25 (12,3 GB) FSK 18


Inhalt:
Virgil, Sandy, Nancy und das Geburtstagskind Ren wollen eine gemeinsame Nacht verbringen – entgegen der Meinung seiner Freundin muss es für Ren unbedingt in einem Sexhotel sein. Dafür lässt er sogar einiges springen, denn eigentlich ist das einzig freie Zimmer 18 nicht zu haben – aber scheinbar lohnt sich die Investition alleine schon wegen des beeindruckenden Bettes. Die Stimmung kippt jedoch schnell als nach und nach jeder anfängt seltsame Dinge zu sehen – und eskaliert als der erste der das Bett verlässt auf grauenvolle Weise stirbt. Es wird schnell klar, dass der scheinbar jeder Versuch das Bett zu verlassen tödlich endet – und auch andere Möglichkeiten der Flucht sind trügerische Fallen. Der Cop der den Fall der Toten im Hotelzimmer 18 bearbeitet macht eine seltsame Entdeckung, die auch das Leben der auf dem Bett gefangenen beeinflussen wird…

Meinung:
Aufgrund des Titels und des Covers würde man sicherlich als erstes von einem eher schlechten Horrorstreifen ausgehen – sieht man sich zudem den Plot an verschiebt sich der Eindruck in Richtung Trash. Doch entgegen der Erwartung wird die Handlung ernsthaft und ohne Klamauk durchgezogen – es gibt jedoch einige Hommagen an Nightmare on Elm Street, The Grudge, Shining oder Hellraiser, die dem Zuschauer ein Schmunzeln entlocken. Jeff Maher (Kamera: Let Her Out, Antisocial 2, Antisocial), der neben seinem Fullfeature Regiedebüt auch noch zusammen mit Cody Calahan (Let Her Out, Antisocial 2, Antisocial) für das Drehbuch verantwortlich ist, liefert eher eine Kurzfilm Idee ab. Zudem gibt es einige Anschlussfehler, die bei einem Regieneuling zwar verständlich aber doch eher störend sind. Die weitgehende Begrenzung der Handlung auf ein Bett beziehungsweise das Zimmer in dem es steht ist nur über einen kurzen Zeitraum gut für den Film. Die „Zeitreise SMS“ wirkt im ersten Moment eher seltsam – es baut jedoch der restliche Verlauf der Story darauf auf, weshalb man dies schnell hinnimmt. Auch Schwenks in denen die Vergangenheit, welche den Figuren einen nicht ganz klischeefreien Hintergrund liefern, können nur temporär auflockern. Nach dem ersten Viertel der Spielzeit gibt es statt weiterem Splatter erst einmal ruhigeres Psychospiel, welches bei den meisten Rezipienten sicherlich weniger gut ankommt. Der Detective könnte einem Film Noir entsprungen sein, was einen interessanten weiteren Aspekt bietet, allerdings ebenfalls nicht beim vermeintlichen Zielpublikum für Begeisterungsstürme sorgen wird. Ebenfalls eher dezent ist die rote Farbgebung, welche als Stilmittel für eine nette optische Grundstimmung sorgt. Der Soundtrack passt sich dem stimmig an und übertreibt nicht, wie es bei Horrorfilmen häufig der Fall ist.
Das Bild sieht etwas körnig aus, aber angesichts des Originals, welches offensichtlich nur wenig Daten liefert, scheint auch das vom Filmemacher so gewollt zu sein.
Der Ton kommt sauber aus allen Kanälen, wobei es nicht viel Direktionalität in den meistens eher ruhigen Szenen zu hören gibt. Die Synchronsprecher sind teilweise nicht aus der A Riege, was den Gesamteindruck der deutschen Version leider schmälert. Für die Originalspur gibt es keine Untertitel.
Die Blu-Ray von I-ON NEW MEDIA wird vom Player als Dread uncut erkannt – da scheint etwas im Mastering schief gegangen zu sein. Als Zusatzmaterial gibt es wieder einmal nur einen Trailer – da wäre sicher mehr möglich gewesen. Aufgrund der weiteren einleitenden Trailer hat die Scheibe FSK 18 – der Film selbst hat eine Freigabe ab 16, was auch eher das eigentliche Zielpublikum ansprechen würde.

Fazit:
Ein Horrorfilm mit Achtziger Flair – bis auf ein paar blutige Momente jedoch eher ruhig und mit Noir Flair !!!

© Heiko Henning
14.4.2018


Infos beim Vertrieb/Verlag:
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Letzte Aktualisierung: 20.04.2018, 13:42 Uhr
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