19.02.2018, 18:45

Der 27. TAG ist der 16. Februar

DER 27. TAG

Obwohl die Produktion erst zum Ende der McCarthy-├ära begann, ist sie doch sehr von dieser Zeit gepr├Ągt und z├Ąhlt zu den absoluten antikommunistischen Filmen, deren politische Einstellung gar nicht erst ÔÇ×durch die BlumeÔÇť kommuniziert wie z.B. DIE D├äMONISCHEN von Don Siegel wo die au├čerirdischen Invasoren als Parabel f├╝r sowjetische Invasoren herhalten d├╝rfen.

Denn wo die westliche Zivilisation zumindest hadert, eine Waffe einzusetzen, die Au├čerirdische ausgew├Ąhlten Menschen in die Hand gedr├╝ckt haben und welche ein riesiges Potential hat, (Menschen-)Leben zu zerst├Âren, hat der Osten in Gestalt eines russischen Generals wenig Skrupel Nordamerika wiederbesiedlungsf├Ąhig zu machen.

Anhand des letzten Absatz d├╝rfte klar sein, dass es bei DER 27. TAG nicht um ein Effektgewitter handelt wie bei dem zuletzt in der Reihe erschienenen KRIEG IM WELTENRAUM, in welchem es ja auch um eine au├čerirdische Invasion geht, sondern hier geht es um die Charaktere. Prim├Ąr um die 5 Menschen, welche von den Au├čerirdischen, die selbst keine Gewalt aus├╝ben d├╝rfen, vor die Wahl gestellt werden, eine Massenvernichtungswaffe einzusetzen oder die Gelegenheit eben ganz ÔÇ×banalÔÇť verstreichen zu lassen. Denn nach 27 Tagen wird die Waffe nutzlos. Und hier wurde gut gecastet und die internationalen Darsteller f├╝llen ihre Rollen kompetent aus.

Das ist nat├╝rlich ein dankbares Thema f├╝r einen Audiokommentar, weswegen wir dem Film gleich 2 St├╝ck spendiert haben. In einem melden sich Dr. Rolf Giesen und Volker Kronz zu Wort, in dem anderen SPLATTING IMAGE Autor Bodo Traber und Pelle Felsch.

Quelle und Link:
http://www.anolis-film.de/ (externer Link!)




Letzte Aktualisierung: 20.09.2018, 21:17 Uhr
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